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Wartezeit für eine Psychotherapie mittlerweile bei sechs bis neun Monaten
Berlin – Patienten in Deutschland warten auf eine Psychotherapie durchschnittlich sechs bis neun Monate. Darauf hat die Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV) am Mittwoch in Berlin hingewiesen. “Und das, obwohl psychische Erkrankungen in Deutschland deutlich zunehmen und die Hauptgründe für längere Arbeitsunfähigkeitszeiten und vor allen Dingen für Frühberentungen sind“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes, Hans-Jochen Weidhaas. Der volkswirtschaftliche Schaden dieser Entwicklung übertreffe die Kosten für die erforderliche Psychotherapie bei Weitem.
mehr: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34577

Starker Anstieg der Neuroleptikagaben bei Kindern und Jugendlichen
Hamburg – Um 13,6 Prozent ist von 2006 auf 2007 die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 20 Jahren gestiegen, die mit Neuroleptika behandelt wurden. Bei der Gruppe der unter 15-Jährigen betrug die Steigerung sogar 25 Prozent. Das berichtet die Deutsche Angestellten Krankenkasse.
mehr: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34462

Wikipedia zu Neuroleptika

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Mein Kollege Gregor fragte mich: „Hab jetzt gehört, dass das Mischen von EnergyDrinks mit Alkohol gefährlich für den Kreislauf ist. Das wird doch überall ausgeschenkt (und schmeckt auch ganz gut). Gibt es da irgendwelche Erfahrungen zu?“

Mein Senf dazu: Energydrinks bestehen in erster Linie aus Zucker und Koffein (pro Dose etwa soviel wie in einer Tasse Kaffee). Das Koffein wirkt zusammen mit dem Alkohol dehydrierend was zu Bewußtseinstrübungen und Kreislaufproblemen führen kann. Stark zuckerhaltige Getränke lassen den Blutzuckerspiegel stark ansteigen und danach wieder massiv absinken. Diese Stimulierung kann ebenfalls zu Schweißausbrüchen und Kreislaufproblemen führen, der Zuckermangel kann ebenfalls den Kreislauf belasten – all das gerade auch in Kombination mit Alkohol, der den Kreislauf anregt und Schwitzen und eine verstärkte Durchblutung und damit Wärmeabgabe fördert. Koffein macht wach, aber kann keineswegs die Wirkung von Alkohol vermindern – auch wenn dies subjektiv so empfunden wird. Problematisch werden diese Effekte besonders wenn die Disko verlassen wird und mensch ins Kalte kommt. Der Körper gibt viel Wärme ab, friert und versucht den Kreislauf anzuregen um dem entgegen zu wirken, was ohne Zucker im Blut natürlich nicht klappt und alles zusammenbricht. Hängt natürlich alles massiv von der Dosis und dem wann konsumiert ab. Soweit meine theoretische Analyse, da mir das Zeug nicht schmeckt und ich Koffein lieber in Form von Kaffee oder reinem Coffein konsumiere, kann ich leider keine Praxiswerte beisteuern. Hier können vielleicht die Drugscouts weiterhelfen, dort gibt es viele Erfahrungsberichte.

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Der Abschnitt zum Thema Drogenpolitik im Wahlprogramm der WASG in Berlin enthält gute Forderungen, aber die Argumentation ist mitunter seltsam und Begriffe wie „Rauschgiftmärkte“, „Dealer-Kaufzwang“ oder „Suchtstoffe“ sind nicht gerade der Beleg für ein progressives und qualifiziertes Denken in der Drogenpolitik. Mit „Alkohol macht abhängig und tot“ zu beginnen und im nächsten Satz die Cannabislegalisierung zu fordern ist sicherlich ein seltsamer Einstieg. Was ein „illegaler Händler“ ist weiß ich auch nicht, kein Mensch ist illegal, höchstens sein Handeln und naja, die politische Definition des „Drogendealers“ ist IMHO eine konservative Meisterleistung, da glaubt so manch einer vielleicht wirklich dass seine illegale Menschen. Das Statement am Ende: Langzeitarbeitslosigkeit, mangelnde Bildungschancen, Armut, soziale Ausgrenzung und fehlende Zukunftsaussichten seien der Grund für Drogenkonsum kann auch nicht pauschal zugestimmt werden. Spass und Entspannung sind vermutlich die Hauptgründe für Drogenkonsum, gesellschaftliche Probleme sind die Ursache für Fehlgebrauch und Mißbrauch, die es gilt ursächlich anzugehen.
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von der Linken Hessen:
LTW Programmteil:

Drogenpolitik
Drogenabhängigkeit und Suchtkrankheiten sind in Hessen brennende Probleme. Das Elend der Drogenkranken ist allgegenwärtig. Die Drogenpolitik der Regierung Koch ist verfehlt. Die Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen ist zufällig und willkürlich. Die Erfahrungen zeigen, dass staatliche Verbote die Menschen nur selten vom Drogenkonsum abhalten. Eine Drogenpolitik wird nur durch eine enge Verbindung von Suchtprävention, ausstiegsorientierten Hilfen, Drogensubstitution, Gesundheitshilfen für Drogenkranke sowie der konsequenten Bekämpfung von unkontrollierter Abgabe und Einfuhr erfolgreich sein. Um die Kriminalisierung der Drogenabhängigen zu stoppen, treten wir für eine Liberalisierung des Betäubungsmittelrechts ein. Unser Ziel ist eine Perspektive für den Ausstieg aus der Abhängigkeit.

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Eine erste Version von „Drogenökonomie – Abschätzung von Drogensteuereinnahmen und Anzahl der Verkaufsstellen beim Drogenfachgeschäftmodell“ gibt es hier – wenngleich die dortigen Schätzungen noch recht grob sind, liefern sie zumindest mal eine Größenordnungen der Einnahmen und Anzahl der DFGs.

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LDK Oldenburg 13./14. Oktober 2007

Änderungsantrag zum Wahlprogramm

„Cannabis legalisieren“

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Als Dokumentation der drogenpolitischen Arbeiten innerhalb der Grünen Jugend und grünen Partei poste ich hier nach und nach alle Anträge zum Thema, die mir so in die Finger kommen.

Drogenpolitik Antrag der GJ Hessen zur Wahlprogramm LMV der hessischen Grünen am 22. September 2007 in Darmstadt

„Wir wollen eine rationale Drogenpolitik für mehr Sicherheit, die auf den Dreiklang aus Prävention, Hilfe und Entkriminalisierung setzt. Die Kriminalisierung der KonsumentInnen ist der falsche Weg, wenn der verantwortungsvolle Umgang mit allen Drogen das Ziel ist. Bei weichen Drogen wie Cannabis wollen wir unter Berücksichtigung des Jugendschutzes eine legale Abgabeform durch öffentlich rechtliche Vergabestellen ermöglichen (Modellversuch). Wir möchten eine großzügige Auslegung der ‚geringen Menge‘, auch bei WiederholungstäterInnen. Wer nicht berauscht am Straßenverkehr teilnimmt, behält den Führerschein.“

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Zusammenfassung:
Unter 16 Jährige rauchen in Deutschland trotz des Konsumverbotes in der Öffentlichkeit und Präventionsmaßnahmen bereits fünf Prozent der Jugendlichen regelmäßig. Die Höhe des hierdurch entstehenden Tabaksteueraufkommen soll anhand der Stärke dieser Gruppe und ihrem Raucherverhalten abgeschätzt werden.

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