Rechtsberatung zu BtM-Fällen im Hanf Museum
Rechtsberatung zu BtM-Fällen im Hanf Museum

Für Besucher des Hanf Museum Berlin steht am Donnerstag zwischen 18 und 19 Uhr ein besonderer Service zur Verfügung. Personen mit Problemen mit dem Betäubungsmittelgesetz können sich in den Räumen des Hanf Museum kostenlos von einem Anwalt beraten lassen. Eine MPU Beratung ist auch möglic.

Der Anwalt kann dich u.A. in folgenden Fällen beraten: MPU & Führerschein (Verwaltungsrecht) und Strafrecht (vorgeworfener Cannabis- Handel, Besitz, Anbau).

Damit ein Fall problemlos behandelt werden kann, bitten wir dich, möglichst Pünktlich zu erscheinen und ggf. vorhandene Papiere, Briefe usw. mitzubringen. Für den Besuch des Hanf Museums ist der Betrag von 4,50 Euro respektive ermäßigt 3,- Euro einzuplanen.

Hanf Museum Berlin
Mühlendamm 5, 10178 Berlin – Mitte
Parkplätze vorhanden,

Verändert Cannabiskonsum die Verarbeitung von Gefühlen?
Verändert Cannabiskonsum die Verarbeitung von Gefühlen?

Folgenden Aufruf fand ich im Forum der hanfseite.de und im Sinne der Wissenschaft poste ich ihn hier noch einmal.

Die Kontaktdaten von der Seite der Studie: Wir haben dein Interesse geweckt? Dann melde dich bei uns per Mail (kaeli.zimmermann@ukb.uni-bonn.de) oder telefonisch unter 0160/3716430.

Der Aufruf

Hallo liebe Community,

vielen Dank erstmal für die Aufnahme! Ich komme aus Bonn und bin Medizinstudent und suche für eine MRT Studie im Rahmen meiner Doktorarbeit Kiffer aus der Region Köln/Bonn.

Mein Ziel ist es herauszufinden, welche Auswirkungen langjähriger Cannabiskonsum auf die Verarbeitung von Emotionen und Stress hat. Und das Ganze möchte ich mittels Magnetresonanztomographie (MRT) untersuchen.

Idealerweise kiffst du schon länger als 1 Jahr regelmäßig (also ab 3x pro Woche), hast Lust Geld zu verdienen und dabei junge Nachwuchswissenschaftler in ihrer Forschung zu unterstützen.

Die Eckdaten:
– 2 Termine mit insg. 7h Dauer in der Uniklinik in Bonn
– Vergütung von 70€ + Fahrtkosten + CD mit Bildern deines Gehirns
– es wird kein Kontrastmittel gespritzt, es werden keine Medikamente oder sonstige Substanzen verabreicht, es wird kein Blut abgenommen
– deine erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und anonym ausgewertet

Ich würde mich riesig freuen, wenn einige von euch mitmachen oder Leute aus der Region Köln/Bonn kennen und auf meine Studie aufmerksam machen!!

Weitere Infos unter: http://mrtstudie-bonn.jimdo.com/

Neue Drogen hat das Land! Risikokompetenz fördern und neue Harm Reduction-Strategien entwickeln!
Neue Drogen hat das Land! Risikokompetenz fördern und neue Harm Reduction-Strategien entwickeln!

Der 11. Internationaler akzept Kongress findet am 3./4.November 2016 in Berlin statt. Veranstaltungsort ist der GLS Campus Berlin; Kastanienallee 82, 10435 Berlin.

Der Titel des Kongresses lautet „Neue Drogen hat das Land! – Risikokompetenz fördern und neue Harm Reduction-Strategien entwickeln!“

Der Teilnahmebeitrag beträgt 95,00 € earlybird bis 15.09.2016 und 120,00 € danach. Für Kongressteilnehmer, die hauptsächlich das Cannabis Symposium besuchen wollen, stehen Tageskarten für den 3.11. zur Verfügung (65,00 e).

Informationen zur Anmeldung: Siehe Flyer

Während des Kongresses werden der Josh-von-Soer-Preis 2016 und der Lifetime Award 2016 verliehen.

Am 3.11. findet ab 13:45h ein Cannabis-Symposium statt, ausgestaltet vom DHV.

Als Themen sind vorgesehen:

  • Cannabis als Medizin nach der Gesetzesänderung – Informationen für Patienten und Ärzte, Fragen des Anbaus.
  • Cannabis als Genußmittel – Regulierungsmodelle international, Beratung/Behandlung – Risikokompetenz fördern, Cannabispolitik in Deutschland, u.a.m.

Am Abend des 3.11. sind Besuche in Einrichtungen und im Hanfmuseum vorgesehen.

Programm

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Endlich den Drogenmarkt regulieren - Schluss mit KRIMInalisierung
Endlich den Drogenmarkt regulieren – Schluss mit KRIMInalisierung

Es wird Zeit! Das Betäubungsmittel-Gesetz lechzt nach Veränderung

Einladung zur „Konferenz der Reformwilligen – Endlich den Drogenmarkt regulieren – Schluss mit KRIMInalisierung“ am 21. und 22. Oktober 2016 in der Stadtteilschule Sternschanze in Hamburg.

Der über 40 Jahre geltende internationale Konsens, die Welt mit Verboten und repressiven Mitteln „Drogenfrei“ zu machen, ist aufgebrochen. Prominentes Zeugnis dafür legen die USA ab. Dort, wo der „War on Drugs“ am heftigsten propagiert wurde, ist der Konsum von Cannabis in vielen Bundesstaaten mittlerweile legalisiert worden.

In Europa – und hier insbesondere in der Bundesrepublik gibt es in Bundesländern, Städten, Kommunen und Gemeinden Bestrebungen, dem rigiden Betäubungsmittel-Gesetz mit Pilotprojekten beizukommen und Cannabiskonsumenten einen legalen Zugang zu der Droge zu ermöglichen. Bislang ohne Erfolg.

So wurde ein Antrag aus Friedrichshain-Kreuzberg an das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte zum Betrieb eines Coffeeshops von der Behörde abgelehnt. Bemühungen anderer Städte, ähnliche Anträge an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zu stellen, haben dadurch einen deutlichen Dämpfer erhalten. So hat z.B. der Hamburger Senat unter Bezugnahme auf den ablehnenden Bescheid entschieden, auf eine Antragserstellung zur Etablierung eines Coffeeshops zu verzichten.

Andere Bemühungen, wie die von 120 Strafrechtsprofessoren, den Bundestag aufzufordern, die Wirksamkeit des Betäubungsmittel-Gesetzes hinsichtlich seines Ziels einer drogenfreien Gesellschaft zu überprüfen und ggf. Veränderungen vorzunehmen, würden sicherlich auch die Coffeeshop-Problematik umfassen, aber auch darüber hinausgehen.

Ähnlich äußert sich der ehemalige UNO-Generalsekretär Kofi Annan. In Abkehr vom „War on Drugs“, dem er quasi jahrelang vorstand, stellt er heute fest, „wir müssen akzeptieren, dass eine drogenfreie Welt eine Illusion ist“ und drängt auf einen sicheren, gesetzlich geregelten Zugang der Konsumenten zu Rauschmitteln. Die totale „Unterdrückung von Drogen“ dürfe nicht länger das Ziel der Drogenpolitik sein. Es müssen stattdessen die „Gesundheit und Menschenrechte“ der Konsumenten geschützt werden.

Wohin also soll die Reise gehen und können die unterschiedlichen Ansätze und Bestrebungen diese Reise gemeinsam antreten ?

Angesichts der unklaren Verhältnisse hinsichtlich der Änderungsmöglichkeiten des Betäubungsmittel-Gesetzes macht es Sinn, dass sich die Befürworter einer Änderung in Bundesländern, Städten, Kommunen und Gemeinden abstimmen und beratschlagen.

Aus diesem Grund laden wir Sie zu einer Konferenz der Reformwilligen am 21. und 22. Oktober 2016 in der Stadtteilschule Sternschanze in Hamburg ein.

Bisherige Themenplanung:

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