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  • Alle Drogen sind potenziell gefährlich und jeder Drogenkonsum ist ein gewisses Risiko
  • Drogenpolitik sollte nachweislich effektiv sein
  • Drogenpolitik sollte ihr Geld wert sein
  • Politik sollte realitätstauglich und flexibel sein
  • Drogenpolitik sollte versuchen, Schäden zu mindern
  • Drogenpolitik ist in erster Linie Gesundheitspolitik

Quelle: Tools for the Debate; Transform – Frei übersetzt

6 Gedanken zu „Sechs Thesen für einen Minimalkonsens in der Diskussion über Drogen

  1. All diese Punkte könnte man auch der aktuellen Drogenpolitik zurechnen. Der Genußmensch kommt bei diesen 6 Punkten nicht vor, wo ist da ein Konsens? Wahrscheinlich fällt das Urteil so aus, weil sich unsere Lieben-Cannabis-Konsumenten als die guten Konsumenten sehen, weil ihre Droge keine gesundheitlichen Schäden verursacht und auch einen nur bei Überkonsum verdummen lässt, danke 🙂

  2. Für mich lautet der absolute Minimalkonsens:
    „Konsumenten psychotroper Substanzen sind niemals (per se) Kriminelle“

    Ich denke, darauf kann dann alles weitere Aufbauen! Aber der Abschied von der Kriminalisierung ist Grundvoraussetzung!

  3. Das ist in meinen Augen keinwirklicher Konsens sondern wie schon vorher beschrieben das gleiche schwammige
    gesülze was die jetzige Politik verbreitet.
    Drogenpolitik muss definitiv den Konsum aus Genuss akzeptieren und legalisieren.
    Der Gesundheitliche Aspekt wird immer wieder gerne, genauso wie der Jugendschutz(denkt doch an die Kinder…um die kümmert sich unsere Politik doch erst wenn es Wählerstimmen, oder Geld bringt!), als Alibi verwendet.
    In einer Gesellschaft wo nichts gegen ungesunde Nahrung (Designed Fast-Food), ungesunde Jobs (wo bei das ja mehr der Zwang der Wirtschaft ist), ungesunde Produkte aus den Chemie- und Pharmaunternehmen getan wird, halte ich es für eine unverschätheit Menschen die bewusst, verantwortungsvoll und selbstbestimmt eine Substanz zu sich nehmen zu verurteilen.
    Und das Argument alle Drogen sind potenziell gefährlich…..ach neee….das ist Autofahren, arbeiten und Discounter-Fleisch auch !
    Resumee = nur Blah Blah Blah um wieder in den Medien zu stehen.
    DrYoKurt

  4. meine Reaktion auf Steffens Kritik:
    Ich kann deinen Thesen weitestgehend zustimmen – aus meiner politischen Sicht. Allerdings enthalten sie mir zuviel Schlussfolgerungen für einen Minimalkonsens. Der von mir formulierte Minimalkonsens soll ja Plattform sein um mit JEDEM Bürger und Politiker ins Gespräch kommen zu können.
    Ich denke bzw. Transform / Steve Rolls von denen die Thesen stammen denken dass man mit diesen Thesen das Weltbild jedes drogenpolitischen Normals (= Prohibition und Repression ist normal) sprengen kann, zum einen weil er den Thesen gut zustimmen kann und weil man dann zeigen kann dass die Prohibition – wenn man sie mit diesen Thesen betrachtet – keinen Sinn mehr macht.
    Sie dienen auch dazu die Debatte zu normalisieren, also dafür zu sorgen dass die Menschen beim Thema Drogen die gleichen rationalen Maßstäbe anlegen wie bei anderen Politikbereichen.
    Ich denke einige deiner Thesen lassen sich dann auch problemlos ableiten. Wenn man die Menschen dazu gebracht hat Drogenkonsum mit den gleichen Maßstäben zu sehen wie z.B. Sex, sind die Sätze: “Obwohl Sex nicht risikolos ist, ist eine sexfreie Gesellschaft weder erreichbar noch wünschenswert.” und “Obwohl der Konsum berauschender Substanzen nicht risikolos ist, ist eine drogenfreie Gesellschaft weder erreichbar noch wünschenswert.” gleich selbstverständlich.
    “Wichtigster Maßstab ist dabei die Häufigkeit und Schwere substanzbezogener Suchterkrankungen.” <- was ist mit Drogenschäden? Warum nur Sucht?
    Vielleicht sollte ich die Reihenfolge ändern, dann wird klarer was die einzelnen Thesen meinen. “Drogenpolitik sollte nachweisbar effektiv sein” hat erst als letzte These einen richtigen Sinn, der Maßstab ist dann ganz klar “Schäden zu mindern” bzw. Gesundheit fördern…

  5. Der Staat hat nicht das Recht sich in die Persönlichen Anliegen einzumischen da der Staat ja die Allgemeinheit ist ! So könnte man die Juckt das Meine Nachbarin frage stellen : Juckt es meine Nachbarin wenn ich sie Bestehle ? JA ! Juckt es meine Nachbarin wenn ich 8 bier kippe und danach gepflegt mit meinen Kumpels die Nachbarschaft zusammenbrülle ? JA! Juckt es meine Nachbarin wenn ich mit meinen Kumpels gepflegt einen Joint kreisen lasse und Bob Marley Höre ? JA aber nur wenn die Musik zu laut ist oder sie gerne auch auf der einladungsliste gestanden hätte ! Fakt ist doch das unsere tollen Restriktiven Drogengesetze genau das machen was unsere Politiker wollen und zwar genau das die leute die heute am Drogenmarkt verdienen dies in zukunft genauso weiter tun 😉 oder glaubt hier jemand an den Weihnachtsmann ? egal aus welcher ecke man es doch sieht unsere Drogengesetze machen genau eines richtig und das ist das es alles richtig falsch macht. Jetzt überlegen wir mal ganz genau wie es bei uns heute doch so aussieht ?

    1. unsere Drogenpolitik und strengen Gesetze ändern nichts an der Verfügbarkeit von Substanzen

    2. Jegliche Rechtfertigung warum es Illegal ist führt wenn man den langen ausführungen irgendwie immer auf den Grund das es illegal ist auch wenn die ausführende Person dies meist unabsichtlich tut

    2.1 kleines Beispiel oft genannter Grund seien Drogentote nun Drogentote sind sehr sehr Oft Suicididal also wer sich umbringen will der schafft das irgendwie (viele bringen sich aber auch um aus einem Grund der mittelbar mit der illegalität ihrer sucht war) der Absolut geringe anteil von idiotien gut der ist ein echter grund das Dummheit verboten gehört aber der große Rest ist dann wieder der Illegalität der Drogen zu verschulden denn das sind die, die an den schnittstoffen etc. drauf gehen .

    2.2 Beschaffungskrimminalität genau das gleiche spiel würde man die unter dem BTM gekennzeichneten substanzen zu „legalen“ Preisen anbieten würde ein schuss Heroin nicht mehr als 2-3 Zigaretten kosten . selbst wenn der Staat dies für das Gesamte Bundesgebiet dies Finanziert wäre es billiger als den schaden der durch das Illegalhalten von Substanzen durch das BTM heute uns allen auferlegt wird !

    1. Unser Drogengesetz ist Gott für die Mafia !

    3.1 Ja die finden das alle Toll denn so kann man Menschen Gepanschte scheiße zu Überhöhten Preisen Verkaufen ! Gäbe es irgend eine Form der ich sage mal entkrimminalisierten Beschaffungsform für User und Süchtige hätte Der Onkel Hells Angel und Tante Maccaroni und Vladimir aus Russenmafia Pippi in den Augen

    1. Unsere Drogenpolitik wird von Menschen gemacht die nichts von der Materie Verstehen ! sorry aber ich kann erst dann wissen was ein Joint ist wenn ich ihn auch mal geraucht habe 😉 das ist ähnlich wie wenn uns der Pfaffe am sonntag in der Kirche istruktionen geben möchte wo bei der Marie die post ab geht

      mein Fazit : selbst wenn man jegliche Finanziellen nutzen die der Gesellschaft entstehen könnten durch diverse Besteuerungen vollkommen ausklammert würde eine Kontrollierte entkrimminalisierung von sämtlichen Substanzen was den Eigenkonsum angeht eine Milliardeneinsparung für den Steuerzahler und ein noch zu erdenkendes Modell ähnlich den coffeeshops in Holland vielleicht unter Staatlichem Monopol oder nur für Apotheker würde in sachen Gesundheitskosten wesentlich einsparen und die gesellschaft allgemein ein kleines stück ich würde sogar behaupten zu sagen an sozialen Brennpunkten sogar massiv Sicherer und unkrimmineller machen .

    MEIN RECHT HÖRT DA AUF WO DAS MEINES NÄCHSTEN BEGINNT

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