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Anlässlich dieses Kommentars: „son scheiß da wollte ich hin :-(in köln werden wohl nur nackte schwule und nazis tolleriert keine hanffreunde“ zum Verbot der 1. Kölner Dampfparade 2012 – Cannabis ist Medizin! einige Worte an alle die sich an dieser oder andere Stelle gewaltig aufregen:

Der Grund, warum es mehr Nazidemos und CSDs in Deutschland gibt. ist nicht der dass die Behörden, Gesellschaft, Staat und der liebe Gott Nazis und Homosexuelle bevorzugen, sondern weil diese Gruppen mehr Engagement zeigen, mehr Geld und Demonstranten mobilisieren, also insgesamt den Arsch höher bekommen als es die Hanfszene hinbekommt. Weidet euch nicht in „Die Welt ist so böse zu uns“ Selbstmitleid, sondern organisiert euch!

„Da kann man nichts machen…“ ist KEINE Lösung, sondern meistens nur ein bequemes, um nicht zu sagen faulen Hinnehmen der Zustände, die definitiv änderbar sind – gerade die Geschichte der Verfolgung von Homosexuellen zeigt dies sehr deutlich!

PS: Auf CSD + Nazi kam ich wegen dieses Artikel, der mit Aufhänger für mein Posting war.

Ein Gedanke zu „„Da kann man nichts machen…“…

  1. Sowas ähnliches wollte ich auch schreiben. Das Schwule in Köln akzeptiert sind liegt daran, dass sie dort so eine große Lobby haben. In einer brandenburgischen Kleinstadt würde das sicher ganz anders aussehen. Und das Nazis demonstrieren drüfen liegt daran, dass die Naziszene vom Staat kontrolliert wird und gerne dazu benutzt wird die Bevölkerung mit sinnlosen ideologischen Grabenkämpfen zu beschäftigen.

    „sondern weil diese Gruppen mehr Engagement zeigen, mehr Geld und Demonstranten mobilisieren, also insgesamt den Arsch höher bekommen als es die Hanfszene hinbekommt.“

    Das dürfte allerdings auch daran liegen, dass zumindest Homosexuelle nicht (mehr) dauerhaften Repressionen durch den Staat ausgesetzt sind.

    Außerdem ist der Konsum von Cannabis nicht an eine bestimmte Ideologie geknüpft, wie bei den Nazis. Was doch einen ganz anderen Antrieb bedeutet.

    Die Gruppe der „Kiffer“ ist sehr heterogen und beinhaltet ja auch Homosexuelle und Nazis. Die gemeinsame Assoziation von Kiffern dürfte ungefähr so groß sein wie die von Radfahrern, Schrebergartenbesitzern oder Sandalenträgern. Eigentlich nichts, worin man eine Erwartung setzen sollte.

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